Wichtiger Heimsieg im Abstiegskampf

Mit dem SV 1924 Münchenbernsdorf war der Tabellennachbar in Nöbbdenitz zu Gast. Beide Mannschaften brauchten dringend Punkte im Abstiegskampf. Der Gastgeber begann druckvoll und kam zu seinen ersten Tormöglichkeiten. Schlenzig versuchte es mit Fernschüssen, die aber das Gästetor verfehlten (2./10.). Spektakulär war sein Fallrückzieher aus 14m, der Ball strich aber denkbar knapp über den Querbalken (13.). Kurz zuvor riskierte Wagner einen Heber, den der Münchenbernsdorfer Torhüter nur mit Mühe abwehren konnte. Die Gäste hatten dem nicht sehr viel entgegen zu setzen, aber bei einem Kopfball nach Freistoß, musste Schmidt schon sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Das Nöbdenitzer Spiel litt darunter, dass viele Abspiele zu ungenau waren und damit den Mitspieler nicht erreichten. In der 37.Minute bot sich Kutschbach die Riesenchance zur Führung, aber seinen halbhohen Schuss beim Handelfmeter wurde vom Gästetorhüter gehalten. Einen weiteren Schuss nach Vorlage von Wagner konnte er ebenfalls parieren. So blieb es beim für die Gäste schmeichelhaften Unentschieden bis zum Pausenpfiff.

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Die zweite Hälfte begann mit einer Chance für Münchenbernsdorf, der Stürmer traf aber zum Glück für die Nemzer den Ball nicht richtig. Der Gastgeber versuchte nun energischer zum Torerfolg zu kommen. Aber im Abschluss haperte es. Suffas Kopfball nach einer Flanke war zu schwach, Pucknats Freistoß wurde geklärt und Schlenzigs Kopfball nach Flanke von Kutschbach ging knapp am Tor vorbei (49./51./55.). Der Gastgeber hatte das Spiel zwar nun im Griff, kam aber kaum zu großen Tormöglichkeiten. Münchenbernsdorf blieb in dieser Phase zu harmlos und kam nur durch Standards zu Schussmöglichkeiten. Der Gastgeber zog nun zeitweise ein regelrechtes Powerplay auf, aber der Gast verteidigte mit Glück und Geschick. Für die Nemzer wurde die Begegnung zum Geduldsspiel. Und sie hatten das Glück auf ihrer Seite als Schlenzig nach Vorarbeit von Simon abzog und der abgefälschte Ball über dem Torhüter den Weg ins Netz fand. Dieses 1:0 nach 88 Spielminuten war die Entscheidung. Pucknat besorgte noch dazu das 2:0 in der Schlussminute, als er völlig frei vor dem Münchenbernsdorfer Tor zum Schuss kam.

Nöbdenitz hatte in den Schlussminuten einen verdienten und hochwichtigen Sieg erreicht. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. Zu erwähnen ist, dass die Begegnung, obwohl es um viel ging, wohltuend fair verlief. Schiedsrichter Steffen Hennig aus Pößneck leitete das Spiel mit seinen Assistenten Peter Bräutigam und Vivien Heinrich sehr sicher, die Mannschaften machten es ihm auch leicht. Die Nemzer sollten nun die letzten drei Spiele mit großer Konzentration und hoher Einsatzbereitschaft zum endgültigen Klassenerhalt nutzen, das Können und die Möglichkeiten haben sie dazu.

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