Zum Punktspiel in der Kreisoberliga musste Nöbdenitz beim Tabellenletzten Großenstein antreten. Das Minimalziel hieß : Nicht verlieren, um den Punktabstand zu sichern. Aber die Nemzer wollten natürlich den Dreier und begannen druck voll. Bereits nach 5 Minuten traf Steve Schlenzig mit einem Flachschuss leider nur den Pfosten. Nöbdenitz spielte gefällig, der Finalpass aber fehlte. Beiden Mannschaften war die Nervosität anzumerken. Zahlreiche Abspielfehler behinderten  den Spielfluss. Großenstein versuchte es immer wieder mit langen Bällen, aber die Nemzer Abwehr zeigte sich sattelfest. Der Gast hatte auch die besseren Torchancen auf seiner Seite.

In der 15. Minute konnte der Großensteiner Torhüter einen Schuss von Zschögner nur mit Mühe parieren, eine Eingabe von Steve verpassten gleich zwei Nemzer und zahlreiche Eckbälle wurden zum Teil unkonzentriert vergeben. Großenstein wollte mit Fernschüssen zum Erfolg kommen, aber die Nemzer Abwehr stand sicher. Ein Schuss von Steve aus 15 m ging über den Querbalken und Wagner konnte das Zuspiel desselben nicht zum Torerfolg verwerten, Pierres Schuss wurde gehalten (34./38./39.). Die letzten 5 Minuten der ersten Hälfte gehörten den Gastgebern, die zu zwei Schusschancen kamen, aber am Tor vorbei zielten. Zu  Beginn der zweiten Hälfte machte Nöbdenitz Druck.  Wagners Kopfball wurde gehalten und als Steve im Strafraum umgestoßen wurde, blieb der Pfiff von Schiedsrichter Peckruhn aus. (49./53.). Großenstein blieb aber immer gefährlich. Ein Schuss aus 18m ging knapp am Tor vorbei und eine Schussmöglichkeit aus 5m wurde kläglich vergeben (50./61.). Nemz kam aber ebenfalls zu guten Tormöglichkeiten. Zschögner zielte über das Tor, beim Pass auf Steve war der Torwart einen Schritt schneller und Pierres Flachschuss konnte er halten. (55./60./62.). Schiedsrichter Peckruhn, der in der ersten Hälfte eine tadellose Leistung ablieferte, sprach den Großensteinern mehrere Freistöße aus guten Positionen zu, die aber von diesen allesamt vergeben wurden und auch bei der Vorteilsauslegung wurde der Gastgeber bevorzugt. In den letzten Minuten hatte man den Eindruck, dass beide Mannschaften nicht mehr das letzte Risiko eingehen wollten, in der Situation verständlich. 

Nöbdenitz hatte sein Minimalziel erreicht, bei etwas mehr Glück wäre auch ein Dreier nicht unverdient gewesen. Die Nöbdenitzer Abwehr stand sicher, vor allem Fleischer spielte sehr gut, im Sturm fehlte die Durchschlagskraft, Steve Schlenzig zeigte ein sehr gutes Spiel. Mit der kämpferischen Einstellung in diesem Spiel und guten spielerischen Ansätzen sollten weitere Punktgewinne möglich sein.

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